48 Zentimeter lang und 30 Zentimeter breit: Das ist ein klassischer Minibob! Seit 1976 wird dieser in Deutschland hergestellt und verfügt über eine ergonomische Sitzfläche aus einem speziellen Sitzmaterial aus der Automobilindustrie und einem Steuerknüppel, der am Bob befestigt ist. Nun braucht man nur noch einen Hang und ein bisschen Schnee und dann geht es rasant bergab.
Seit über 40 Jahren wird der Minibob bereits in Deutschland hergestellt. Er besteht aus einem ergonomischen Sitz und einem geformten Griff, der direkt am Bob befestigt ist. Durch diesen Steuerknüppel ist der Minibob präzise lenkbar, schnell und sicher zu beherrschen. An der Unterseite des Bobs befinden sich Spurrillen, die für Spurtreue und Fahrstabilität sorgen. Zum Fahren benötigt man keine spezielle Kleidung, es schadet jedoch natürlich nicht, sie der Witterung anzupassen.
Zusätzlich wird empfohlen, festes Schuhwerk, zum Beispiel Snowboardstiefel, eine Skibrille und einen Helm zu tragen. Auch robuste Handschuhe sind bei den gewagten Kurvenmanövern sicherlich nicht ungeeignet.
Minibob fahren ist schnell gelernt. Die ersten Versuche sollte man auf einem Gelände mit wenig Gefälle wagen, bevor es den steilen Hang hinabgeht. Zum Bremsen zieht man den Steuerknüppel zum Körper hin und nutzt die hintere Abrisskante des Minibobs, um langsamer zu werden. Um zu lenken, verlagert man den Oberkörper nach links oder rechts. Auf besonders flachen Passagen kann der Steuerknüppel zwischen die Beine geklemmt und die Arme zum Anschieben genutzt werden. Die Füße werden beim Fahren nur zur Stabilisierung genutzt, ansonsten berühren sie den Boden nicht.
Du suchst das ultimative Snowboard-Feeling für den Sommer? Dann ist das Mountainboard dein neues Funsportgerät. Wer braucht schon Schnee, wenn er auch über grüne Wiesen und steinige Abhänge brettern kann?! Für dieses Abenteurer ist das Mountainboard wie geschaffen – und daher eine perfekte Alternative zu Skateboard, Kite oder Skiern. Das Mountainboard wird auch Allterrainboard genannt, denn es ist besonders robust und kann dank seiner luftbefüllten Räder auch unebene Untergründe deutlich besser meistern als das klassische Longboard. Einem adrenalinsteigernden Downhill Run oder einem lässigen Ride im Obstacle Park, bei dem du viele Snowboard-Tricks üben kannst, steht also nichts mehr im Weg. Los geht’s, der Berg ruft!
Die Basis für das Mountainboard ist ein mit Glasfaser verstärktes Deck. Denn um im Gelände „federnd“ performen zu können, muss es wesentlich stabiler sowie flexibler sein als ein Skateboard-Deck. Für Downhill und Boarder-X gibt es längere und steifere Decks, für Freestyle kürzere und noch flexiblere. Auf dem Deck sind Schlaufenbindungen befestigt, damit echtes Snowboard-Feeling entsteht und der Rider immer sicheren Halt auf dem Board hat. Auf der Unterseite des Decks sind sogenannte Channeltruck-Achsen montiert, die im Gegensatz zu Skate-Achsen dank verstellbarer Stoßdämpfer und Federn eine stabile Fahrweise und somit erhöhte Sicherheit garantieren. Die Räder sind luftgefüllt und haben ein tiefes Profil. Hierbei ist der Luftdruck entscheidend für die Beschleunigung und Geschwindigkeit, da er einen direkten Einfluss auf den Rollwiderstand hat.
Beim Mountainboarden wird natürlich immer mit Helm gefahren – eventuell auch mit Rückenprotektoren und Gelenkschonern. Vier verschiedene Fahrstile stehen zur Auswahl: Downhill, Boarder-X, Freestyle und Kiteboarding. Downhill wird beim Wettkampf alleine gegen die Uhr gefahren und beim Boarder X treten mindestens zwei Fahrer im K.-o.-System gegeneinander an. Der Freestyle Stil, bei dem Fahrer diverse Tricks und Sprünge über Hindernisse, Kicker und Rails machen, wurde von Skate- und Snowboardern entwickelt. Ein Großteil der Mountainboarder sind jedoch Kitelandboarder. Bei diesem Stil lässt man sich von Lenkmatten (stablose Drachen) ziehen, die eine enorme Zugkraft aufbauen und bei genügend Wind meterhohe und -weite Sprünge ermöglichen.
Anfang der 1990er Jahre war es für einige Snowboarder aus den USA nicht genug, die Hänge nur im Winter mit dem Board hinunterzufahren. Sie suchten nach einer Alternative für die Sommermonate. So entstand nach mehreren Entwicklungsphasen das erste Mountainboard. In Deutschland gibt es seit 2002 eine aktive Community – der erste Stützpunkt lag an einem Skihang in Halver. 2004 wurde dann in Lenggries eine Station der Weltmeisterschaften ausgetragen und damit das Mountainboarden in Deutschland richtig populär.
Ein Boot im Rucksack? Nein, das ist kein Scherz. Das Oru Kayak ist ein Faltboot im wahrsten Sinne des Wortes. Es lässt sich im Origami-Stil zusammen- und auseinanderfalten, da es aus einer einzigen Hartschalen-Platte besteht. So ist das Kayak binnen weniger Minuten einsatzbereit und kann überall schnell und unkompliziert zu Wasser gelassen werden – verschiedene Modelle für den Einsatz im Küstenbereich oder auf Binnengewässern stehen zur Auswahl. Zusammengefaltet passt das Oru Kayak in einen komfortablen Packsack mit Rucksackträgern und kann auf diese Weise bequem in öffentlichen Verkehrsmitteln, im PKW, zu Fuß und im Flugzeug transportiert werden. Es war noch nie so leicht, Adventure-Trips auf dem Wasser zu unternehmen. Kayak schultern und los geht’s!
Das Gewicht des Oru Kayaks variiert je nach Modell zwischen 12 und 15 kg. Passend zum jeweiligen Einsatzgebiet kannst du verschiedene Längen auswählen: von 3,65 bis 4,87 m. Das Material des Kayaks besteht aus einer speziellen Kunststoffmischung, die widerstandsfähig, UV-resistent und vor allem äußerst stabil ist. Denn das Oru Kayak lässt sich tausendfach entlang der eingearbeiteten Scharniere falten und muss daher flexibel und robust zugleich sein. Außerdem ist das Material in hohem Maße umweltverträglich, wird in rohstoffeffizienter Herstellung produziert und lässt sich zu 100 % recyceln – also rundum nachhaltig und ökologisch.